Anwartschaftsversicherung

Anwartschaftsversicherung – 5 wichtige Tipps

Anwartschaftsversicherung – 5 wichtige Tipps für Polizeibeamte mit Anspruch auf freie Heilfürsorge

Die freie Heilfürsorge und die Anwartschaftsversicherung gehören zusammen. Polizeibeamte und andere Mitglieder der privaten Krankenversicherung können nicht ausschließen, im Laufe des Lebens zwischenzeitlich aus diesem Versicherungsschutz auszuscheiden. Gerade Erkrankungen und Unfälle, die im Laufe des Berufslebens entstehen, können zu Beitragszuschlägen (höheren Beiträgen), Leistungsausschlüssen oder sogar zur Verwehrung des Versicherungsschutzes in der Krankenversicherung führen.
Aus diesem Grund ist es für junge Anwärter auf den Beamtenstatus reizvoll, ihren aktuellen Gesundheitsstatus im Sinne der PKV zu “konservieren” und in späteren Jahren von günstigen Beiträgen zu profitieren.
Der Abschluss sogenannter Anwartschaftsversicherung ist auf diese Fälle ausgelegt und macht einen persönlichen Vergleich notwendig, um eine leistungsstarke und günstige Versicherung zu finden.

Welche Bedeutung hat die Anwartschaftsversicherung überhaupt?

Die Mitgliedschaft in der privaten Krankenversicherung (PKV) ist für Beamte im Pensionsalter verpflichtend, Polizisten bilden hier keine Ausnahme. Bei der Tarifierung in der PKV spielen individuelle Faktoren wie das Alter oder der Gesundheitszustand in die Tarifierung ein. Deswegen ist es umso sinnvoller, möglichst früh im Leben einen Antrag auf Anwartschaft zu stellen und die Gesundheitsprüfung abzulegen, um sich günstige Konditionen für eine starke Absicherung zu sichern.
Durch Anwartschaftsversicherungen wird dies Jahre vor dem eigentlichen Eintritt in die PKV möglich. Besteht die Aussicht, in der Zukunft einen Tarif der PKV abzuschließen, lässt sich schon zum aktuellen Zeitpunkt mit einem Krankenversicherer ein Vertragsabschluss vereinbaren. Hierdurch wird verhindert, in späteren Jahren noch einmal eine Gesundheitsprüfung ablegen zu müssen.
Versicherungstechnisch bleibt der Status Quo erhalten, um nicht in späteren Jahren von teureren Monatsbeiträgen ausgehen zu müssen. Für Polizeibeamte ist die Regelung außerdem für die Pensionszeit reizvoll, da ab diesem Zeitpunkt die Heilfürsorge nicht mehr die Krankheitskosten übernimmt.
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5 Tipps rund um den Abschluss Ihrer Anwartschaftsversicherung

Tipp Nr. 1:

Ist die große oder kleine Anwartschaft die sinnvollere Wahl? Eine Anwartschaft kann auf zwei verschiedene Weisen erworben werden. Die sogenannte kleine Anwartschaft Krankenversicherung ist die günstigere Variante und dient primär dazu, in späteren Jahren keine erneuten Gesundheitsfragen zu beantworten. Die große Anwartschaft geht hierüber hinaus und ermöglicht Beamten in späteren Jahren eine Absicherung zum aktuellen Alter beim Vertragsabschluss. Da die Versicherung für das höhere Risiko Rückstellungen bilden muss, ist die große Variante in ihren monatlichen Beiträgen erkennbar teurer. Dennoch empfehlen wir, sich für die große Anwartschaft und gegen die kleine Variante zu entscheiden. Der Vorteil liegt darin, dass Versicherte Ihre zukünftigen Beitragshöhen nach dem Einstieg in die PKV deutlich niedriger halten. Sie profitieren also langfristig von den angesparten Rückstellungen und müssen nicht ab dem ersten Jahr schon mit hohen Beitragsanstiegen rechnen. Da Polizeibeamte ihren Beamtenstatus über Jahre hinweg aufrechterhalten möchten, macht sich diese Entscheidung daher in jedem Fall bezahlt.

Tipp Nr. 2:

Die Entscheidung sollte beim Vertragsabschluss auf eine große und finanzstarke Gesellschaft fallen. Diese ist nicht nur besser vor einer Insolvenz geschützt, auch die Beiträge sind bei solchen Unternehmen meist stabiler und geben Versicherten im Laufe der Jahre eine größere finanzielle Sicherheit.

Tipp Nr. 3:

Neben der Anwartschaft ist auf die Leistungen zu achten, die dem Versicherten im späteren PKV-Tarif zugesichert werden. Eine günstige Anwartschaft ist nur dann ihr Geld wert, wenn Vertragsnehmer in späteren Jahren auf eine gute Absicherung ihrer Gesundheit mit einem ansprechenden Preis-Leistungs-Verhältnis vertrauen können.

Tipp Nr. 4:

Grundsätzlich sind nur Versicherungen mit einem offenen Heilmittelkatalog zu empfehlen. In diesen sind freiere Formulierungen enthalten, wenn es um die Anwendung bestimmter Heilmittel geht. Im konkreten Fall gewinnen Versicherte hierdurch einen größeren Freiraum, welche Maßnahmen und Behandlungen zum Einsatz kommen.

Tipp Nr. 5:

Bei der freien Heilfürsorge handelt es sich um Leistungen auf dem Niveau der gesetzlichen Krankenkassen. Deswegen sollte die Möglichkeit einer Erweiterung um zusätzliche Bausteine bestehen, um einen starken, privaten Versicherungsschutz beanspruchen zu können.

Durch eine individuelle Analyse zum besten Versicherungsschutz
Aufgrund der Vielzahl an Bedingungen gibt es in Deutschland nur sehr wenige Gesellschaften, die eine maßgeschneiderte Absicherung für Beamte in den verschiedenen Berufsgruppen bereithalten. Umso wichtiger ist es, sich vor einem Vertragsabschluss mit den verschiedenen Tarifen sachlich auseinanderzusetzen und gezielt abzuschließen. Eine günstige Versicherung schont den Geldbeutel, sollte jedoch auch in ihren Leistungen dem eigenen Schutzbedürfnis optimal entsprechen. Dies gilt für den Abschluss von Anwartschaftsversicherungen genauso wie bei Voll- und Zusatztarifen der PKV. Man sagt, der Teufel steckt meistens im Detail – oder auch im Kleingedruckten.
Als erfahrener Ansprechpartner für die Absicherung von Polizeibeamten stehen wir Interessenten mit großer Kompetenz zur Seite. Neben grundsätzlichen Informationen zu diesem wichtigen Thema führt ein individueller Versicherungsvergleich zum Ziel, die individuell beste Anwartschaft abzuschließen und mit einem starken PKV-Schutz zu verknüpfen.
Nach dem persönlichen Erstkontakt kümmert sich ein erfahrener Experte um Ihre individuellen Wünsche für eine leistungsstarke Absicherung und führt eine Bedarfsanalyse durch. Überlassen Sie als aktueller oder zukünftiger Beamter nichts dem Zufall – weiterführende Informationen senden wir Ihnen gerne nach einer unverbindlichen Kontaktaufnahme zu!
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